Physikalische Experimente im phymobil

Physikalische Experimente im phymobil

Physikalische Experimente im phymobil

Oldenburg. Das Schülerlabor physiXS der Universität Oldenburg verfolgt das Ziel, physikalische Denk- und Arbeitsweisen zu fördern. Das Angebot hat kürzlich einen mobilen Ableger bekommen: Das phymobil besucht Jugend- und Freizeitzentren in der Oldenburger Region und sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche physikalische Experimente unbeschwert ausprobieren können. Denn durch das pandemiebedingte Homeschooling und Distanzlernen gab es zuletzt nur wenige Experimentiermöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt, das von der Arbeitsgruppe Didaktik der Physik und Wissenschaftskommunikation realisiert wird, mit 50.000 Euro zunächst für ein Jahr.

„Physikalische Experimente eignen sich hervorragend, um die eigenen Fähigkeiten zu erfahren. Wir haben Angebote zu Wind- und Solarenergie oder zur Reise zum Mars im Gepäck“, erläutert Projektleiter und Physikdidaktiker Prof. Dr. Michael Komorek. Ein Highlight sei der Bau von Wasserraketen, die über ein ganzes Fußballfeld fliegen können. „Die Kinder und Jugendlichen sollen merken, dass sie selbst etwas entwickeln und optimieren können“, betont Mitarbeiterin Jana Schmitz. Neben ihr wirken auch Studierende des Lehramts Physik als wissenschaftliche Hilfskräfte oder im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten mit, sodass das phymobil auch zum Lehr-Lern-Mobil wird. Ebenso unterstützt Katja Seidel, die ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr in der Arbeitsgruppe absolviert, die Angebote des phymobil.

Das Angebot hat bereits Resonanz in Oldenburg und der Region erfahren. Seit Kurzem nutzen der Mädchentreff des Mädchenhauses Oldenburg e.V., die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Offene Tür Bloherfelde, das Jugendhaus Sandkrug und einige Freizeitreffs in der Wesermarsch die Angebote von phymobil.

phymobil ist als Teil der Oldenburger Lehr-Lern-Labore (OLELA) Mitglied im Cluster AHOI_MINT, einem Projekt, das außerschulische MINT-Angebote in der Region fördert und vernetzt und sie etwa für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche öffnet.

Quelle Pressemeldung von  Universität Oldenburg